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Wie lernt eine künstliche Intelligenz? 

Wie lernt eine künstliche Intelligenz? 

  • Tag
    AI, AIKI
  • Zyklus
    C2
  • Schwierigkeitsgrad
    Beginner
  • Fachbereich
    Sprachunterricht
  • Medium
    Lesson Plans
  • Medienkompetenzen
    Informationen und Daten
 
Material
  • Arbeitsblätter/Kopiervorlagen
Medienkompetenzen

1.2 Daten, Informationen und digitale Inhalte analysieren und bewerten
1.4 Daten, Informationen und digitale Inhalte verarbeiten

Bezug zum Lehrplan

Langues: Production orale

Bezug zum Alltag

In dieser Unterrichtseinheit lernen Kinder aus dem Zyklus 2 auf spielerische Weise, was eine künstliche Intelligenz (KI) ist und wie sie funktioniert. Ziel ist es, den Kindern zu vermitteln, dass eine KI – genau wie ein Mensch – durch viele Beispiele und Wiederholungen lernt.

Ablauf

In dieser Unterrichtseinheit lernen Kinder aus dem Zyklus 2 auf spielerische Weise, was eine künstliche Intelligenz (KI) ist und wie sie funktioniert. Ziel ist es, den Kindern zu vermitteln, dass eine KI – genau wie ein Mensch – durch viele Beispiele und Wiederholungen lernt. Die Unterrichtsstunde ist dialogorientiert und regt zur aktiven Teilnahme an.

Zu Beginn der Unterrichtsstunde wird gemeinsam überlegt, ob ein Roboter weiß, was ein Apfel ist. Die Lehrperson führt die Kinder dabei langsam an die Vorstellung heran, dass ein
Roboter oder eine künstliche Intelligenz keine Dinge „einfach so“ erkennt, sondern viele Bilder und Beispiele braucht, um zu lernen. So entsteht die zentrale Aussage: „KI ist wie ein Roboter-Gehirn – es kann Dinge lernen, wenn es sie oft sieht.“

Im anschließenden Spiel wird die Lehrperson selbst zum Roboter „Robo-Klodi“. Sie nimmt verschiedene Bildkarten – zum Beispiel mit Obst, Tieren und Fahrzeugen – und versucht, diese zu sortieren. Dabei macht der „Roboter“ absichtlich Fehler: Ein Auto landet bei den Tieren, eine Katze bei den Obstsorten. Die Kinder werden aufgefordert, dem Roboter zu helfen und die Fehler zu korrigieren. Sie merken schnell: Robo-Klodi braucht viele gute Beispiele, um zu verstehen, was wohin gehört.

Nach dem Spiel findet eine kurze Reflexion im Stuhlkreis oder Sitzkreis statt. Die Lehrperson stellt Fragen wie: „Wie habt ihr Robo-Klodi geholfen?“, „Was passiert, wenn Robo-Klodi etwas falsch macht?“ oder „Was muss eine KI tun, um besser zu werden?“ Die Kinder sollen erkennen: Fehler sind normal beim Lernen – auch für einen Roboter!

Im Anschluss erhalten die Kinder zwei einfache Arbeitsblätter. Auf dem ersten Arbeitsblatt geht es darum, die Dinge zu erkennen, die ein Ball sein könnten. Die Kinder kreisen Objekte ein wie Fußball, Basketball oder Gummiball – andere wie Auto oder Banane sollen sie auslassen. Danach malen sie selbst einen Ball für Robo-Klodi, um ihm noch ein Beispiel zu geben.

Das zweite Arbeitsblatt knüpft an die vorherige Spielsituation an. Robo-Klodi hat zwei Gruppen gebildet – aber in beiden Gruppen haben sich Dinge verirrt, die nicht dazu passen. Die Kinder sollen herausfinden, was falsch ist, und die Gegenstände den richtigen Gruppen zuordnen. Dabei werden sie selbst zu kleinen „Lehrern“ für den Roboter.

Zum Abschluss der Stunde treffen sich alle Kinder wieder im Kreis. Gemeinsam überlegen sie, was sie heute gelernt haben. Mithilfe von Satzanfängen wie „Ich habe gelernt, dass eine KI…“ oder „Ich fand es spannend, dass…“ wird das Erlebte reflektiert und gefestigt.